Rugghubel    
Der Zugang von Engelberg
       
In Engelberg laufen wir zuerst ca. 10 Min. vom Bahnhof oder vom Dorfparkplatz zur Talstation der Brunnibahn. Mit ihr machen wir den ersten grossen Aufstieg bis zur Station Ristis und oben betrachten wir als erstes die herrliche Bergwelt von Engelberg.
Nun bestehen 2 Möglichkeiten, die Hütte zu erreichen.
  Bei Variante 1 kommen endlich die Wanderschuhe zum Einsatz, den vom Ristis führt der schöne und gut markierte Wanderweg zur Hütte. Er verläuft zuerst auf einer breiten Fahrstrasse bis zum Rigidalstafel, bei welcher Tische für eine kleine Zwischenverpflegung bereit stehen.
Während des Wanderns bleibt uns viel Zeit, die Blumen der Umgebung und die Sicht hinunter ins Tal zu geniessen. Wir können auch die interessanten Infotafeln betrachten, welche uns auf die Zusammenhänge zwischen Mensch und Natur aufmerksam machen.
Bald erreichen wir den Holzstein, bei welchem wir den Brunnipfad verlassen
Bei Variante 2 benützen wir den Sessellift bis zur Brunnihütte, ebenfalls eine SAC-Hütte. Gemütlich können wir in leichtem Auf und Ab dem Brunnipfad folgen, bis wir mit den anderen beim Holzstein zusammen treffen.
Beim Holzstein steht eine grosse Infotafel, welche das Jagtbanngebiet erklärt, welches wir nun betreten.
Während der folgenden Querung der markanten Gräben sehen wir gegenüber den imposanten Hahen. Er bietet eine sehr schöne, aber schwierige Bergtour. Beim Blick hinunter überkommt uns das schöne Gefühl der Ausgesetztheit, aber trotzdem auf einem sicheren Weg zu stehen.
Dies ist wichtig, vor allem wenn wir weiter nach vorne blicken und die schaurige Gestalt auf einem Stein sehen!

Aber keine Angst, es ist der Teufelsstein mit dem aufgemalten Teufel. Er will uns nichts schlechtes, im Gegenteil, er lädt uns freundlich zu einer Rast beim Brunnen mit dem kühlen Teufelsbrunz ein.

Frisch gestärkt laufen wir an den Hütten vom Planggenstafel vorbei und kommen wieder in das Reich der vielen Bergblumen, welche uns nun bis zur Hütte begleiten.
Der nächste markante Punkt ist das Kreuz auf dem Hügel. Ein idealer Ort für ein paar besinnliche Momente inmitten der schönen Natur.
Hier sehen wir nun direkt in die imposanten Wände des Sätteli- und Laucherenstockes, welche aber den guten Kletterern vorbehalten sind.
Auch hier wieder der Blick nach unten und auf den bereits zurückgelegten Weg.
Hier kommen vielleicht die ersten Gedanken, wie weit ist es den noch.
Und es fehlt schon noch etwas, jetzt fängt es richtig an zu steigen. Die Hütte haben wir schon länger gesehen und aber hier ist sie wieder hinter einem Hügel verschwunden.
Bereits kommen die Gedanken an die kalten Getränken oder die sehr gute Rösti, welche uns oben erwarteten...
Aber oha, das war wohl nichts, nach dem Hügel wird es wieder etwas flacher, bevor der Schlusshang zur Hütte erreicht ist. An diesem geht es wieder steiler hinauf, die warme Sonne begleitet uns und die Schweisstropfen rinnen in die Augen...
Aber jetzt haben wir sie direkt vor Augen und bald ist sie erreicht, die Rugghubelhütte!
Noch ein paar Stufen, die letzten Schritte, der Durchgang und geschafft!!
  Wir betreten die Terasse mit den Tischen und Bänken und haben die Hütte direkt vor uns. Zuerst können wir uns etwas ausruhen, den Aufstieg noch einmal durch den Kopf gehen lassen und vielleicht schon einmal in der reichhaltigen Speise- und Getränkekarte schnuppern.
Eventuell haben wir schon während des Aufstieges die Bekanntschaft mit Fredi Schleiss gemacht, während er mit den Mulis für den Transport der Lebensmittel und Getränke sorgt.
Wenn nicht macht es auch nichts, den wir werden jetzt sicher von Mäggi, Agnes oder Fredi Schleiss persönlich begrüsst.
Sie werden uns unsere Wünsche nach etwas Flüssigem oder Essbarem von den Augen ablesen und gerne erfüllen.

Zum Wohl und ä Guätä

       
 
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